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Kaufhäuser als Kulturorte: Interview bei 3sat Kulturzeit

 

Diese Woche durfte ich in der Sendung Kulturzeit auf 3sat ein Thema aufzeigen, das mich als Zukunftsforscherin seit Jahren beschäftigt: Was Konsumräume gesellschaftlich geleistet haben und auch noch leisten – und was wir nun verlieren, da sie langsamen verschwinden.

Der Anlass war die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Die Sendung schwenkte nach Wiesbaden, in den WerkRaum, zu unserer Pop-up -Ausstellung „KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App“ – einem Projekt, das ich als Gründerin des Museums für Konsumkultur ins Leben gerufen habe.

Screenshot aus der Sendung Kulturzeit vom 22.06.2026 auf 3sat
Screenshot aus der Sendung Kulturzeit vom 22.06.2026 auf 3sat

 

 

 

Mein Punkt, den ich mitgegeben habe: Kaufhäuser waren historisch keine reinen Verkaufsflächen. Sie waren Infrastruktur des städtischen Lebens – Orte, an denen Lesungen stattfanden, Ausstellungen, Konzerte, an denen Menschen verschiedener Schichten aufeinandertrafen.  Das Warenhaus war ein demokratischer Raum, der für alle zugänglich war und Konsum für alle möglich machen wollte. 

 

Was passiert, wenn diese Räume verschwinden? Wer übernimmt ihre soziale Funktion – und wer gestaltet das? Diese Fragen treiben mich an. Und sie sind der Kern des Museums für Konsumkultur, das ich als Teil der World Design Capital 2026 gegründet habe.

Der 3sat-Beitrag zur WDC 2026 ist ab Minute 27:19 in der Sendung Kulturzeit zu sehen.

 

Die Ausstellung„KONSUM und ICH“ läuft noch bis 31. Oktober im WerkRaum Wiesbaden, Langgasse 5–9. Mehr dazu auf konsummuseum.de