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KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App

Ab Mai 2026 zeigt das Museum für Konsumkultur im Rahmen der World Design Capital Frankfurt/RheinMain 2026 den ersten Teil seiner Ausstellung im ehemaligen Kaufhaus Sportscheck – mitten in Wiesbadens Fußgängerzone. Unter dem Titel „KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App“ beleuchtet die Ausstellung die enge Verbindung von Konsum und Demokratie: von den Anfängen der Warenhäuser bis zu aktuellen Fragen rund um Online-Shopping, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Konsum ist Teil der menschlichen Kultur. Er ist Freizeitbeschäftigung, Identitätsstifter und Projektionsfläche – manchmal Trost, manchmal Statussymbol, manchmal Sucht. Konsum kennt heute kaum noch Grenzen, während einstige Einkaufsmagneten sichtbar an Bedeutung verlieren. Wir shoppen lieber von der Couch aus und holen uns globale Warenwelten per App auf das Smartphone.

Die Pop-up-Ausstellung (Mai bis Oktober 2026) ist Geschichtsmuseum und Zukunftslabor zugleich. Sie blickt zurück auf die glorreichen Zeiten der Konsumpaläste, die Konsum für alle versprachen, und lädt Besucher:innen gleichzeitig zum Mitmachen und Nachdenken ein. Gemeinsam sollen Visionen für die Zukunft des Konsums entwickelt und diskutiert werden.

Das Museumsprojekt ist als Serie mit einzelnen Bausteinen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Konsums geplant. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines festen Museums für Konsumkultur.

Ausstellungsort: 

  • ehem. SportScheck (WerkRaum Wiesbaden)
  • Langgasse 5-9
  • 65183 Wiesbaden

Projektinitiatorin und Ansprechpartnerin: Janine Seitz

 

Projekt- und Kooperationspartner:

Verein zur Förderung von Kunst und Kultur der Region MainzWiesbaden e.V.,

Handelsverband Hessen e.V.,

Galerie Leander Rubrecht – Rubrecht Contemporary,

Judith Block – The Future:Project,

Ksenia Pogorelova – Konzeption, Informationsdesign, Data Analytics

 

Für den WerkRaum Wiesbaden: 

sam – Stadtmuseum Wiesbaden,

Point Architektur